Digitale Markterkundungsreise Niederlande: Medizintechnik

Datum
03.11.2020 - 04.11.2020
0:00

Ansprechpartner
Industrie- und Handelskammer Aachen
Claudia Masbach
0241 4460-296
claudia.masbach@aachen.ihk.de


Der niederländische Gesundheitssektor:
Trends, Marktchancen und Geschäftskontakte

Der niederländische Gesundheitssektor gilt international als hoch entwickelt und innovativ. Der EuroHealth Consumer Index, der Schlüsselfaktoren des Gesundheitsmarkts in Europa vergleicht, setzt die Niederlande auf Platz 2, nur übertroffen durch die Schweiz.

Dafür sorgen u.a. hohe Ausgaben – knapp 10 % des BIP fließen in diesen Sektor. Trotz leichtem Rückgang in der ersten Jahreshälfte, bedingt durch COVID-19, soll der niederländische Gesundheitsmarkt 2020 und 2021 weiter wachsen.

Der Markt ist geprägt von zunehmendem Fachkräftemangel und gleichzeitig steigender Bevölkerungsgruppen mit Pflegebedarf. Zwischen den Jahren 2020 bis 2040 wird eine Verdoppelung der über 80-Jährigen erwartet. Dieses Szenario sorgt schon heute für einen offenen Umgang mit neuen Technologien und innovativen Lösungen. Robotik, künstliche Intelligenz und zunehmende Automatisierung sind wichtige technologische Trends, die sowohl im Krankenhausalltag als auch in der ambulanten Versorgung und Pflege immer mehr Einzug halten. Der Austausch von Daten ist hierfür eine Voraussetzung, die auch herkömmliche Geräte wie Blutdruckmessgeräte zunehmend mitbringen müssen. Von diesen Entwicklungen können auch Sie als NRW-Unternehmen profitieren.

Gute Absatzchancen bestehen bei elektromedizinischen Hightech-Produkten, Elektrodiagnoseapparaten, Orthopädie- und Rehabilitationstechnik. Aber auch bei den traditionelleren Produkten des Gesundheitswesens ist Deutschland ein starkes Lieferland. Gute Geschäftsmöglichkeiten bestehen für NRW-Lieferanten von hochwertigen medizinischen Verbrauchsgütern, Therapieprodukten und von sogenannten „medische hulpmiddelen“, Hilfsmittel wie spezielles Mobiliar, Rollatoren oder Orthesen.

Digitale Unternehmerreise Niederlande Medizintechnik

Als „preferred export partners“ könnte man NRW und die Niederlande bezeichnen, schaut man auf die Außenwirtschaftszahlen. Unterschiedliche Gesundheits- und Krankenkassensysteme erschweren kleinen und mittleren Unternehmen jedoch in diesem Sektor noch den Austausch.

Mit dieser digitalen Unternehmerreise erhalten Unternehmen aus NRW einen detaillierten Überblick über niederländische Strukturen und aktuelle Initiativen. Besuche bei Unternehmen und einem Krankenhaus liefern wichtige Einblicke in aktuelle Trends und Anknüpfungspunkte für das eigene Geschäft.

Am zweiten Tag finden gezielte Termine mit Einkäufern, potenziellen Vertriebspartnern und Marktexperten statt. In digital über Video-Call geführten Gesprächen legen die Teilnehmer bequem vom Büro aus den ersten Kontakt zu potenziellen Geschäftspartnern.

Branchenschwerpunkte der Unternehmerreise

Die Unternehmerreise richtet sich insbesondere an Anbieter von

  • elektromedizinischen Produkte, z.B. Elektrodiagnosegeräte
  • Telemedizin
  • Orthopädie-  und Rehabilitationstechnik
  • Medizinelektronik
  • Medizinische Informations- und Kommunikationstechnologien

steht aber grundsätzlich allen Unternehmen der Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft offen.

Organisationskosten

Der Preis für die Teilnahme an der Digitalen Unternehmerreise Niederlande Medizintechnikbeträgt 450,00 € (zzgl. MwSt.). Für eine zweite Person aus einem Unternehmen beträgt der Teilnahmepreis 225,00 € (zzgl. MwSt.).

Anmeldeschluss ist der 25. September 2020.

Ausführliche Details zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Die digitale Markterkundungsreise Niederlande ist ein Projekt im Rahmen von NRW.International und wird gefördert vom NRW-Wirtschaftsministerium. DIe Fachkoordination obliegt der IHK Aachen, durchgeführt wird die digtale Markterkundungsreise von der DNHK. Als Partner beteiligt ist die Limburg Development and Investment Company (LIOF).

Die digitale Markterkundungsreise Niederlande ist ein Projekt im Rahmen von NRW.International und wird gefördert vom NRW-Wirtschaftsministerium.